Der Wein
Cuvée aus Montepulciano, Sangiovese, Marselan und Alicante Bouschet. Wie alle Montepeloso-Weine, insbesondere aus dem großartigen Italien-Jahrgang 2007, benötigt der Eneo etwas Zeit – in der Flasche oder der Karaffe. Nach etwa 2 Stunden Dekantierzeit zeigt sich in der Nase der Duft von vollreifen roten Kirschen , dazu dezente Noten von Leder und Tabak. Im Mund dominieren reife Beerenfrüchte kombiniert mit einem straffen Säure- und Tanningerüst. Dieser Wein ist erst am Anfang, zeigt aber bereits jetzt sein riesiges Potential. Schon jetzt, entsprechende Dekantierzeit vorausgesetzt, und zum richtigen Essen serviert (Osso Bucco!), geht die Toskana-Sonne auf. Parker schreibt: „...the 2007 Eneo is simply awsome ... rich, powerful style ... finish long and energetic … remarkable harmony“ und gibt ihm 93 Punkte. Trinken ca 2017 -2027***nur noch 4 Flaschen lieferbar***
Das Weingut: Montepeloso
Montepeloso – Ein neuer Stern am toskanischen Weinhimmel
Montepeloso liegt in Suvereto, im Val di Cornia, direkt oberhalb von Tua Rita. Montepeloso verfügt über sensationelle Böden, die seinen Weinen einen ausgeprägten Terroirausdruck mit Mineralität und Komplexität verleihen. Die Lage der Weinberge zwischen dem Schwemmlandboden der Ebene und den steilen, kargen Hügellagen, ermöglicht sowohl eine optimale Sonnenexposition als auch eine sehr gute Drainage. Die internationalen Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot, werden durch den in der Toskana beheimateten Sangiovese und durch alte italienische Rebsorten wie Colorino oder Montepulciano ergänzt. Die Arbeitsweise auf Montepeloso orientiert sich sowohl im Weinberg als auch im Keller an biologischen Grundsätzen. Die Vergärung erfolgt mit eigenen Hefen in offenen Bottichen oder offenen Barriques. Beim anschließenden Ausbau finden ausschließlich Fässer französischer Küfereien Verwendung. Montepeloso ist mittlerweile mit zahlreichen Top-Bewertungen in der qualitativen Spitze der toskanischen Weinlandschaft etabliert. Fabio Chiarelotto macht hier Weine, die schlichtweg genial sind.
Der Spitzenwein Gabbro, ein reinsortiger Cabernet Sauvignon mit Persönlichkeit, Struktur, Komplexität, geprägt von Aromen schwarzer Früchte, einer dezent rauchigen, mineralischen Note, perfekt integrierten Röstaromen und einer unglaublichen Länge.
Neu ist der mit dem Jahrgang 2008 erstmals auf den Markt gebrachte A Quo. A Quo ist der Ausgangspunkt der Weine von Montepeloso. Er ist ein früh zugänglicher, enorm balancierter, komplexer Einstiegswein aus Cabernet Sauvignon, Montepulciano,Sangiovese, Marselan und Alicante Bouschet. Die Erträge liegen beiweniger als 40 hl/ha, was auf diesem Preisniveau eher ungewöhnlich ist. A QUO ist ein Wein der Spaß macht, den man einfach gerne trinkt!
Die eigentliche Sensation ist jedoch der „Hauptwein“ Eneo (Montepulciano, Sangiovese, Marselan und Alicante), der betreffend Preis-/Genuss-Verhältnis seines Gleichen sucht. Fabio Chiarelotto und sein Oenologe suchen jeden Jahrgang zu optimieren, indem sie die Assemblage den spezifischen Umständen anpassen. Eneo ist enorm präzise, opulent und frisch zugleich, ausgestattet mit seidigen Tanninen, satter, dunkler Kirschfrucht, unterlegt von Graphitnoten, süsslichem Tabak und wartet mit Komplexität und Länge auf.
Nardo ist eine unwiderstehliche Cuvee aus Montepulciano, Sangiovese und Marselan. Er ist enorm konzentriert und dennoch unglaublich lebendig, klar definiert und harmonisch, mit Aromen von roten Beeren, Kräutern, mit Mineralität und enormer Länge. Nardo ist personifizierte Eleganz! GABBRO ist ein 100%iger Cabernet Sauvignon und gehört zur Spitze der italienischen Weine.
Die Region: Toskana
Die Toskana ist neben dem Piemont eine der bekanntesten Weinbauregionen Italiens. Schon die Etrusker bauten hier Wein an. Im Mittelalter begann die große Zeit des toskanischen Weins, der schon damals bis nach England und Russland geliefert wurde. Herzstück ist das Chianti-Gebiet. Andere Weinbaugebiete in der Toskana sind die Gegend um Montalcino und Montepulciano und die als Herkunftsgebiet großer Weine immer bekannter werdende Maremma. Bekanntester Wein und für viele eine Verkörperung der Toskana, ist der Chianti.
Chianti
Das Chianti-Gebiet ist in acht Unterzonen aufgeteilt, für die es jeweils eine eigene DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita = kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung) gibt und deren Namen zusätzlich zu “Chianti” auf dem Etikett steht. Chianti Classico ist die bekannteste Unterzone im Gebiet zwischen Florenz und Siena. Die Weine besitzen ein nach Veilchen, Kirschen, Preisselbeeren und Macchia duftendes Bukett. Jung haben sie eine spürbare Säure und kräftiges bis hartes Tannin. Es gibt zwei Grundtypen: den jungen und fruchtigen “Annata” und den Riserva, der vor der Auslieferung zwei Jahre, davon mindestens 3 Monate in der Flasche, reifen muss. “Annata” gibt es wiederum als “Chianti DOCG” und als “Chianti Superiore DOCG”. Der Superiore hat einen etwas höheren Alkoholgehalt und darf nicht vor dem 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres den Keller verlassen. In der Praxis verschwimmen die Unterschiede allerdings, da viele Weingüter auf die Bezeichnung Riserva verzichten und ihre besten Weine unter Lagennamen auf den Markt bringen.Der klassische Chianti besteht hauptsächlich aus Sangiovese, darf aber auch bis zu 20% Cannaiolo, Cabernet Sauvignon, Colorino und Merlot enthalten.
San Gimignano
Auch San Gimignano gehört zur Grosslage Chianti. Hier werden neben Chianti (“Chianti Colli Senesi”, s. o.) auch Weissweine und z. T. reinsortige Rotweine der San Gimignano DOC produziert.
Montepulciano und Montalcino
Diese beiden Gebiete wurden per Regierungserlass dem Gross-Gebiet Chianti zugeschlagen, obwohl sie historisch nicht dazugehörten. Die Weingüter dieser Regionen wollen auch nicht zum Chianti gehören und verwenden lieber ihre angestammten Bezeichnungen wie Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano.
Maremma
Die Maremma, geografisch ein Teil der Toscana, ist eine der jüngsten (2006) DOCG´s in Italien. Obwohl man bei Scansano schon länger Wein erzeugt wurde dieses Gebiet erst durch Spitzenweine wie den Sassicaia (für den man extra die Appellation Bolgheri geschaffen hat, um ihn aus dem Dasein als vdt bzw igt zu erlösen) international so richtig bekannt.
Super Tuscans und “IGT”
Super-Toskaner gehören zu den besten toskanischen Weine, die aber oft aus Traubensorten bzw. Traubenmischungen gekeltert werden, die nicht den klassischen DOC-Bestimmungen entsprechen. In der Vergangenheit mussten diese Weine zu “vino da tavola”, Tafelwein, deklassiert werden, bis für Sie eigene DOC und/oder die Qualitätsweinkategorie IGT geschaffen wurde, in der man heute fast alle Super Tuscans ohne eigene DOC finden kann.
Der Zusatz IGT (Indicazione Geografica Tipica) in Kombination mit dem Namen einer Region bezeichnet Weine die nicht den Produktionsvorgaben der DOCs dieser Region entsprechen. Zu den IGTs gehören Weine die für sich beanspruchen weit über dem Qualaitätsdurchschnitt ihrer Appellation zu liegen. IGT ist jedoch nicht notwendigerweise ein Hinweis auf einen Super Tuscan, es gibt durchaus auch einfachere, gute und preiswerte Weine in dieser Kategorie.





